Mit einem letzten Gottesdienst in der Kirche St. Antonius verabschiedete sich die muttersprachliche Mission der Portugiesen von ihrem bisherigen Standort. 1973 lud Pfarrer Karlheinz Vogler die Menschen, die muttersprachlich portugiesisch sprechen, nach St. Antonius ein, um dort ihren Glauben und ihre Gemeinschaft leben zu können. Da der Standort St. Antonius aufgegeben wird, wechselt die Gemeinde nun nach St. Suitbertus. Mit einem feierlichen Gottesdienst in deutscher und portugiesischer Sprache und einem anschließenden gemeinsamen Frühstück wurde der Abschied begangen. St. Angelica von der portugiesischen Mission betonte in ihrer Ansprache, dass die Geschichten, Erinnerungen, Erlebnisse und Erfahrungen, die an dem Ort und der Kirche St. Antonius gemacht worden sind, nicht an den Wänden geschrieben stehen, sondern in unseren Herzen und dass Gott mit uns geht. Trauer und Wehmut gehören zu einem Abschied dazu und unser Glaube lösche diese Gefühle nicht aus, sondern erleuchte sie. Sr. Angelica rief dazu auf, dass wir unser Herz öffnen und dass wir uns von der neuen Realität erleuchten lassen. Am Ende wurde für das bisherige Miteinander gedankt und ein besonderer Dank ging an den Küster von St. Antonius, Herrn Ellermann, der bisher Mittler und Ansprechpartner der deutschsprachigen Gemeinde war.
Die Pfarrei Hl. Dreikönige bedankt sich bei den Menschen der muttersprachlich portugiesischen Gemeinde und wünscht Gottes Segen und einen guten Beginn am neuen pastoralen Ort.