GLAUBEN
Glauben ist riskant, denn Glauben ist nicht nur irgendein Teil unseres Lebens. Glauben betrifft das gesamte Leben. Zur Risikoabwägung hier einige Glaubensfragen:
An was glauben sie? An wen glauben sie? Auf wen verlassen sie sich?
Was halten sie für wahr? Wem vertrauen sie? Wem glauben sie?
Wer glaubt an sie? Wen haben sie lieb und wer hat sie lieb?
Was finden sie gut und wonach streben sie?
Auf wen verlassen sie sich?
Was meinen sie? Was vermuten sie?
Was lässt sie etwas tun? Für wen tun sie etwas? Wer veranlasst sie etwas zu tun?
Auf was stehen sie?
Können sie jemanden vertrauen? Für was wollen sie Verantwortung tragen?
Was begehren sie? Was gefällt ihnen?
Was ist ihr Weg und welchem Stern folgen sie?
Was gibt ihnen Halt?
Und wenn es darauf ankommt, wer ist da?
Glauben ist Risiko. Bischof Heiner Wilmer:
„Das gilt erstaunlicherweise nicht erst für uns Menschen. Es gilt zuerst für Gott. Denn die Mitte unseres Glaubens ist ein ungeheuerlicher Gedanke: Gott wird Mensch. Er bleibt nicht in sicherer Entfernung. Er tritt ein in unsere Geschichte, in einen menschlichen Körper, in Freundschaft und Einsamkeit, in Freude und Angst, in Verwundbarkeit und Tod.“1
Sie sind herzlich eingeladen zu einer Zeit spanender und lebendiger Begegnungen.